"Good", "bad" (ausgesprochen: "batt") und "straight".

Das waren wohl jene drei Wörter, die Hitohsi Kubo bei seinen Erklärungen im Trainingslager Rohrbach am häufigsten benutzte. Der Japaner, der der renommierten Budo-Universität Kokushikan entstammt, war freilich weniger wegen seiner sprachlichen Fähigkeiten vom ÖJV mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet, sondern wegen seiner Judo-technischen Qualitäten. Und in dieser Hinsicht wusste der junge Mann in Rohrbach, seinem ersten Auftritt bei einem österreichischen Trainingslager, vollends zu überzeugen.

Nicht nur, dass die insgesamt rund 200 Kursteilnehmer erkannten, woran etwa bei einem Morote-Seoinage überall geschraubt werden kann, auch die Trainer waren regelrecht gebannt von den Sichtweisen Kubos. "Da kann man sich eine Menge mitnehmen", sagte Georg Reiter, der die Trainingsleitung über hatte. Sprachbarriere hin oder her passte es auch menschlich ausgezeichnet. Die Kleineren hatten den lustigen Japaner ohnehin rasch in ihr Herz geschlossen.

Kubo selbst hatte sichtlich Spaß an seiner Aufgabe. "Good job", freute er sich nach seiner gelungen Premiere in Österreich. U18-Nationaltrainer Ernst Hofer dachte deshalb schon über eine mögliche weitere Maßnahme mit Kubo nach. Zuerst stehen für den neuen Mann nun Trainings-Einsätze in Salzburg und Tirol auf dem Programm.

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